Caldara in Vienna
2010

Philippe Jaroussky

Der Countertenor Philippe Jaroussky gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Interpreten virtuoser Barockarien, sondern auch als Entdecker bisher unbekannten Repertoires.

Jetzt präsentiert Jaroussky Perlen aus dem Œuvre eines der berühmtesten Opernkomponisten seiner Zeit: Antonio Caldara. Aus seinen mehr als 70 Bühnenwerken hat Philippe Jaroussky in intensiver eigener Forschung ein wahres Arienfeuerwerk zusammengestellt und singt an der Seite herausragender Stars der Alte-Musik-Szene: Die Dirigentin Emmanuelle Haïm leitet das renommierte Ensemble Concerto Köln.

 

Tracklisting
Antonio Caldara (1670-1736)
Arien aus Olimpiade, Ifigenia in Aulide, Lucio papirio dittatore, Scipione nelle Spagne, Enone, Adriano in Siria, Demofoonte, La clemenza di Tito, Temistocle, Achille in Sciro


Mitwirkende
Philippe Jaroussky, Countertenor
Emmanuelle Haïm, Dirigentin


Rezensionen
„Man spielt spritzig-forsch, mit Verve und unbeirrbarer Konsequenz, jeder Schlag besitzt eigenes Gewicht. Caldara, der lange am Wiener Hof unter Karl VI. gearbeitet hat, liefert vokales Virtuosenfutter. Die Arien scheinen, wie in "Non tremar vassallo indegno" aus "Temistocle", aus ellenlangen Tonperlen zusammengestellt, die Jaroussky prächtig zum Funkeln bringt. Mit perfekter Atemtechnik, in den elegischen Stücken wunderbar trauervoll, brilliert er mit dieser Musik.“
(FonoForum 12/10)